SVP Senioren

Alles MÜLLER oder was?

12.10.2015

Was die Mühlen der Polit-MÜLLER so alles mahlen, ist quantitativ erstaunlich. Das Mahlgut ist aber von unterschiedlicher Qualität. Nehmen wir einmal drei solche MÜLLER in Augenschein.

G. MÜLLER

Gesteht hier für Geri, für Grüsel und für Grüner. Der ausgebildete Psychiatriepfleger wurde im März 2013 zum Stadtammann von Baden gewählt und am 18. August 2014 von den meisten Aufgaben in der Funktion als solcher schon wieder entbunden. Der Auslöser dafür war ein Selbstauslöser. Geri nahm sich selbst als Vor-Bild und machte Selfie-Bilder. Diese nackten Tatsachen brachten ihm den Über Namen Grüsel Müller ein, und das Arosa Humor Festival verlieh ihm 2014 die satirische Auszeichnung Schneemann des Jahres. Im Stadtrat will er nun aber trotzdem verbleiben, um dort seine politische Karriere weiter zu führen.

Seit 2003 sitzt er für die Grünen im Nationalrat, wo er sich viel Kritik holte unter anderem auch, weil er die Hamas ins Bundeshaus einlud, oder weil er sich für die palästinensische Sache und für Kritik an Israel engagiert hat.

Ein sich selbst rühmendes Statement von ihm lautet: Wir haben den Atomausstieg geschafft! Der Weg ist frei für eine Energie, die uns stärkt und niemanden schwächt. und ein anderes: «Ich habe das Gefühl, die Leute hier sehen, dass ich einen guten Job mache.» Mit diesen Argumenten hofft er, seine politische Karriere auf kommunaler Ebene 2017 mit einer Wiederwahl fortführen zu können.

Nun nimmt er aber den Hut in der grossen, nationalen Kammer und legt diesen in die Garderobe seiner Amtsstube mit der Hoffnung, dass er diesen dort belassen darf.

VORANZEIGE: Die nächste Grün-Abfuhr erfolgt am 18.
Oktober 2015!

Philipp MÜLLER

Philipp stammt aus dem Griechischen und bedeutet: Freund des Pferdes. Ob der Aargauer Philipp dies ist, entzieht sich meiner Kenntnis, aber Pferdestärke liebt er. Sein Auto beweist es. Der Verkehrsunfall vom letzten Monat des sehr mobilen Immobilienunternehmers steht unter dem Titel FDP: Führungsschwäche des Philipps. Der Präsident der Partei mit dem gleichen Kürzel, FDP, reihte nach dem Unfall Panne an Panne mit seinem nicht nachvollziehbaren Verhalten. Dass er am Unfallort nicht angehalten hat, begründete er damit, dass er den Crash gar nicht bemerkt, sondern nur einen Knall gehört und gedacht habe, ein
Reifen sei geplatzt. (Zur Erinnerung: Der Ständeratskandidat der FDP geriet innerorts auf einer geraden Strecke auf die Gegenfahrbahn und rammte eine entgegenkommende Rollerfahrerin, die dabei schwer verletzt worden ist.) In einer zweiten Erklärung führte er dann aus, er sei unter Schock gestanden und habe in quasi geistesabwesendem Zustand die Fahrt fortgesetzt.

Wir haben nicht zu urteilen und zu verurteilen. Das werden andere tun müssen. Auffällig ist nur, dass die Aussagen des Zappelphilipps MÜLLER hier – wie in seiner Politik auch – eine Halbwertszeit von nur einem halben Tag haben.

In der Schweiz gilt strikte Rechts-Verkehr. Dies gilt auch für die FDP insbesondere für deren Präsidenten.

FOLGERUNG: Wenn er so oft in der Mitte fährt und immer wieder Ausreisser nach links hat, kommt es zu Crashs mit Kollateralschäden für seine Partei.

Thomas MÜLLER

Thomas wird aus dem Aramäischen abgeleitet und bedeutet Zwilling. Dieser Thomas MÜLLER ist Stadtpräsident von Rorschach und kandidiert als bisheriger Nationalrat auch für den Ständerat. Mit Geri hat er das Amt des Stadtpräsidiums gemeinsam und mit Philipp die Ständeratskandidatur. Aber sonst sind keine Parallelen auszumachen. Thomas ist ein Mann der klaren Worte, denen er die versprochenen Taten folgen lässt. Der ehemalige Präsident des FC St. Gallen bringt Führungserfahrung mit und weiss, wie man in der Öffentlichkeit aufzutreten und sich zu verhalten hat, damit man glaubwürdig bleibt. Was bei ihm draufsteht, ist bei ihm auch drinnen. Er handelt mit aller Konsequenz nach seiner inneren Überzeugung auch dann, wenn er diese ändern muss. Wer Titel erhält wie: Sonnenkönig vom Bodensee oder Der Chef von Monaco am Bodensee der muss Tiefgang haben, auch wenn diese doppelbödig scheinen.

Dieser Mann ist ein Beispiel dafür, wie man konsequent Flagge zeigt. Seit 2006 sass er für die CVP im Nationalrat. 2011 wechselte er mit grosser Überzeugung zur SVP und vertritt seither als solcher die Interessen des St. Galler Volkes in der grossen Kammer.

Dieser Thomas muss ein eineiiger Zwilling sein, sonst wäre der eine in der CVP der andere in der SVP. Beide sind zu 100% in der Schweizerischen Volkspartei. Im christlichen Glauben (CVP?) gilt der Apostel Thomas als Zweifler, als Ungläubiger, der nur glaubt, was er sieht und berühren kann. Thomas Müller ist kein Zweifler, sondern steht kompromisslos zu seiner inneren Überzeugung und glaubt an das, was er tu, darum tut er es richtig.

KOMMENTAR: Wenn Exponenten mit ausgeprägtem Charakter wirklich konsequente Politiker und nicht nur Opportunisten sein wollen, dann gehört auch ein solcher Schritt umgehend dazu, egal zu welcher Couleur.

Oktober 2015
Paul Hunziker

 

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